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Authenzitität-Ying und Yang-der Umgang mit Schmerz und Ohnmacht-Entscheide dich


Diesen Beitrag habe ich inspiriert für Menschen geschrieben, die spüren, dass sie auf der Schwelle stehen und in ihrem Alltag immer wieder von links nach Rechts und aus ihrer Mitte und Authentizität kippen: vom Kampf in den Frieden und wieder zurück und dann beginnt das Spiel wieder von vorne usw....


Ich schreibe diesen Beitrag um die Hand zu reichen, um Menschen zu unterstützen, nicht um Herzchen und likes zu sammeln. Ich schreibe, um Menschen zu erreichen, die Klarheit suchen und es auch gerade brauchen. In seiner Mitte zu bleiben ist wahrlich und verständlich für viele gerade nicht so einfach. Du darfst den Beitrag deshalb also gerne teilen wo immer du möchstest, wenn du so einen jemand kennst.




Viele haben den Wunsch, gerade im Moment, etwas bewirken zu können und viele Fragen sich, wie sie das anstellen sollen- fühlen sich machtlos und manchmal auch alleine damit. Denn wenn man so in die Welt schaut, kann man gut verstehen, wenn das Gefühl der Entmutigung entsteht. "Ich gegen alle" oder "Ich bin alleine damit in meinem Umfeld" oder "Was will man schon machen ohne in Probleme zu rennen". Ich bin mir sicher, jeder kennt all diese Argumente, entweder von einem selber, von anderen, meist von beidem und all diese Aussagen, haben auch ihr Gewicht und ihre Beinflussung. Das darf auch so sein.


Mir zeigt mein eigenes Leben und das meiner Klienten, dass "Be-Wirken" eben nur dann im aussen wirkt, wenn man selber auch wirklich weiss, was man überhaupt bewirken will. Das Wirken wirkt nur, wenn du deine Wirkung kennst, wenn du deine Energie kennst, dein Wesen, deine Gaben und wohin du damit gehst. Es ist eigentlich ganz einfach und dann eben doch nicht so einfach...und für uns alle ist es ein Weg ohne Ziel aber mit der Absicht nicht stehen zu bleiben. Ein Weg der Entwicklung und Entfaltung, ein Weg in die ganz persönliche Klarheit unseres wahren Selbstes, unserer Authenzitität. Wir fallen alle mal auf die Nase und es schmerz manchmal höllisch zu sehen, wie etwas nicht funktioniert. Und dann, wenn wir zulassen und den Wiederstand mal loslassen, auch den Schmerz mal zulassen, schält die eigene Zwiebel weiter und weiter, damit der goldene Kern der Mitte immer mehr und mehr anfängt zu leuchten. Total kitischig und dennoch so wahr. Du musst nicht perfekt sein, du musst gar nichts. Du darfst deine Ecken und Kanten haben und du darfst auch mal wütend werden. Du darfst traurig sein, genau so wie du glücklich sein darfst. Wer dir dies verwehren will, verwehrt sich dies auch selber.


Die Zeit des Kampfes ist vorbei... die Zeit des Argumentierens ist vorbei und das obwohl und gerade, weil es da draussen brodelt. Viele haben sicher schon festgestellt, dass argumentieren zur Zeit absolut nichts mehr bringt und höchstens zu einem Streit führt, in welchem man schon merkt, dass der andere mit seinem Schwert da steht und auf dich wartet. Egal, ob das mit Beamten, Lehrern, Behörden oder Familienagenhörigen ist. Wenn du dich darin erkennst: Bitte überdenke, ob du auch das Schwert in die Hand nimmst, überdenke nochmal, ob du deinem Gegenüber eine Plattform geben willst. Ist der Hintergrund für dein Kampf Onmacht und Verzweiflung, weil kein anderer Weg gesehen wird? Überdenke jedesmal, bevor du argumentierst und rechtfertigst, ob du wirklich auf diese Plattform aufsteigen willst, ob du wirklich immer kämpfen willst für dich oder für andere. Es ist anstrengend und womöglich gibt es einen anderen Weg, denn man gerade nicht kennt, weil man ihn nie oder zuwenig noch erfahren hat. Viele Menschen katapultieren genau dort hin, wo es in eine totale Selbst-Entmächtigung geht. Was machst du denn, wenn du auf dieser Plattform verlierst? Gibst du klein bei, fügst dich und bist unglücklich? Was ist dein Gewinn aus einem verlorenem Kampf? Vielleicht noch mehr Kontrolle des "Gewinners"? Geht es denn jetzt darum, das die einen die anderen beherrschen oder möchten wir alle zusammen existieren können. FOKUSIERE wohin du willst mit deinen Taten oder eben auch nicht-Taten...Es liegt auf der Hand das ohnmächtiges Kämpfen nie Gewinner hervorbringt. Einmal gewinnst du, dann wieder der andere.. ein never-ending Game..Das hatten wir jetzt ein paar tausend Jahre. Vielleicht könnten wir versuchen einen anderen Weg zu finden?



Es wurde verlernt auf die eigene Stimme zu hören. Man wir hörig nach aussen, weil man nichts mehr im innen hört. Weil man die Klarheit und die Orientierung in sich selbst verliert, orientiert man sich im aussen und wie wir sehen, macht das Aussen mit manchen gerade was es will...aber nur dann, wenn wir es zulassen. Es ist eine Zeit, in der die Zeitachsen auseinander-kippen und entweder kippst du jetzt nach links oder nach rechts und das ist OK! Du brauchst nicht eine Welt aufrechtzu erhalten die schon am zusammenstürzen ist. Jeder darf hier entscheiden wolang er geht. Niemand muss niemanden retten. Du entscheidest für dich und nur für dich. Wir alle wollen Frieden und Freiheit, deshalb ist es sicher förderlich, mal sich selber zuerst den Frieden und die Freiheit zu schenken. Du kannst nichts verschenken was du nicht selber schon besitzt.


Schnell könnte man auch in Auseinandersetzungen meinen, das ja alles nichts mehr bringt. Es ist nicht schön nein! Eine Sache bringt es wohl aber eben doch; die Einsicht, dass wir mit Kämpfen und Argumentieren als Menschehit noch nie sehr weit gekommen sind und für manche birgt es womöglich auch die Erkenntnis, dass wir nie so frei waren in unserer "gemachten" Gesellschaft wie man dachte. Autsch. Da wo wir jetzt gerade stehen; dass ist das Resultat der letzten Jahrhunderte. Wir wollten es wohl so. Wir haben mitgespielt und nicht gesagt; ich "entscheide mich anders". Deswegen ist es auch völlig ok. Wir müssen es nicht reparieren sondern uns neu ausrichten! Wir wissen gleichzeitg auch alle, das man seine Meinung ändern kann, es nie zu spät ist, zu wachsen, sich zu entfalten für sich hinzustehen. Für sich einzustehen bedeutet auch nicht sich mit spirtuellen Themen zu befassen oder eben zu kämpfen und es ist auch nicht nur für feinfühlige Menschen, nein! Es bedeutet einfach nur, sich zu sein und bei sich zu bleiben. Authentizität wächst im inneren von dir und zeigt sich im äusseren und DAS ist die grösste Kraft, die wir schon immer ins Aussen tragen konnten. Es ging nie um Perfektion, es ging nie um Glück, es ging nie um Reichtum, es ging immer nur darum, in der Klarheit deines Selbstes zu stehen und daraus, aus deinem persönlichen Topf zu Sein und zu Kreieren und das, mit Passion und Leidenschaft.


Es geht nie ums gewinnen. Es geht immer nur darum, dass wir aus unserer Mitte heraus und mit Passion, dass tun und sind, was uns wirklich Freude bereitet. JA WIR DÜRFEN HIER EGOISTISCH SEIN! Denn diese Art von Egoismus ist schlussendlich ein "service to others". Wenn vor dem service to others, kein service to self kommt, bist du wie das Fähnchen im Wind, das mal in die eine und wieder in die andere Richtung weht. Wir erwirken mit dem Fokus nach Innen, das wir klarer in unserem Sein werden, klarer in unseren Intentionen und so für andere ein Fels in der Brandung, ein Licht im Dunkeln, eine Inspiration sein können. Der Fokus nach innen bewirkt also automatisch "ein Dienst für andere", ohne dass du dir dafür Mühe geben musst. Wie schön ist das denn! Wir können jemandem die Hand reichen, jemandem helfen Schmerz und Leid zu ertragen, indem wir ein Leuchtturm und ein Fels in der Brandung sein können. Damit es leuchtet, damit du etwas erwirken kannst, braucht es DEINE Klarheit und deinen Fokus aus der Klarheit.


Egal wo wir stehen und wie die Situation gerade ist; wir haben jeden Tag die Chance zu uns zurückzukommen; in unser Herz, in unsere Mitte, in unsere Balance, um zu spüren, was wir sind, um zu spüren, was wir weitergeben können und um auch zu spüren wo es noch weh tut. Den Schmerz kann man als etwas gutes oder schlechts ansehen. Oder als keines von beidem. Viele haben seit dem vergangenen Jahr auch vermehrt körperliche und emotionale Schmerzen. Ich war im letzten Jahr selber teilweise recht gefordert mit dem was sich in meinem Körper so zeigte. Ich brauchte eine Weile, bis ich ein erneutes Mal erfahren durfte, was es bedeutet, das mein Körper mein Freund ist, mein Zuhause, der mir nichts böses will und mir mit dem Schmerz einfach nur aufzeigt das etwas hochkommt, an die Oberfläche und scheinbar dort sitzen bleibt. Sonst wären ja die Schmerzen nicht. Anstatt darin zu verharrren bedeuted es immer und immer wieder in der Absicht des eigenen Flusses zu bleiben, nicht zu stagnieren, so wie das Blut in unserem Körper fliesst, darf auch der Schmerz fliessen, er darf sein. Wir sind gewohnt, dass alles was schmerzt, wegzudrücken, weil es nicht angenehm ist. Wir haben gelernt "uns zu benehmen". Aber was wäre, wenn ich dir sagen, dass der Schmerz auch eine Entgiftung an oberster Oberfläche deines Seins sein kann; wenn der Schmerz einfach nur sagt "hey, ich will jetzt raus hier, gesehen werden, halt mich doch nicht und lass mich doch sein, lass mich raus". Der Körper ist unser Freund und entledigt sich dem Schmerz, wenn wir in mental -geistig-seelisch auch zulassen. Meistens lassen wir ihn eben gar nicht machen und ringen mit uns, drücken im Schmerz rum, drücken ihn weg und guseln und guseln und guseln darin bis er noch tiefer in den Körper rutsch anstatt er sich befreien kann.



Nun, viele wissen das alles bereits und doch, haben wir nicht alle noch Punkte wo wir uns fügen, wo wir eben einfach gerade noch nicht ganz "Klar", Fokusiert und Konsequent sind. Punkte und Situationen wo wir wissen, das wir eben gerade nicht wissen, nicht klar sind, wohin es geht und wir deshalb Wege gehen, die wir eigentlich manchmal nicht wollen. Und diese Wege sind dann eben nötig um nochmal und nochmal zu erkennen "nein, so nicht". Wir müssen und dürfen so ehrlich sein, da hinzusehen, wo wir uns noch nicht ermächtigen um uns weiterzuentwickeln. Wie immer ist der Weg das Ziel und nie umgekehrt. Das benötigt den Fokus zu dir selber, eine super-unegoistische Sache die deinem nächsten Dienen wird; die du an der Hand nehmen kannst und sagen kannst; "schau mal da hin oder dort".


Ich sage dem Leben und den Menschen Danke. Ich falle zurück in mein Herz. Warum in mein Herz?

...Weil der Herzraum dein Goldstück, deine Goldgrube in dir selbst ist. Nein, hier gehts nicht um kitschige Blümchenesoterik, verdreh jetzt also nicht die Augen ..... Es ist der Ort, der den Wiederstand löst, dich weich macht, alle Kanäle von dir öffnet, auch deine feinstofflichen Kanälen, die Hellsinne aktivieren. Es ist der Ort der dich ungehindert wachsen lässt.....und dann passiert etwas wunderbares; ein Fluss darf entstehen... es wird weich und gross, kampf-frei und verständnisvoll aber auch intensiv und alles was triggert oder auch nicht triggert wird in volle Kraft erlebt. Es wird klarer wohin ich gehe, denn ich lassen den Wiederstand los in meiner Mitte. Push und Pull, der Ausgleich von Akiv sein und Passiv sein, fängt an zu übernehmen, ohne das Ich, die Person, etwas dafür tun muss. Wenn der Wiederstand loslässt, dann gehst du und bleibst nie stehen. Dann fängst du an, deine Impulse wieder zu spüren. Du fängst an zu spüren was dich wirklich weiterbringt, was dich erfüllt, was dir Frieden schenkt....Dein Körper, deine Seele sind im Fluss der Erkenntnis, anstatt im Fluss der willkürlichen und ungewollten Führung von irgendwo, die wir alle nicht möchten.



Wenn in dir Frieden ist, trägst du es nach aussen Wenn in dir Weichheit ist wird alles ausbalanciert Wenn in dir Demut ist, darf alles sein Wenn in dir Klarheit ist, wird alles verstanden Wenn in dir Fokus ist, weisst du welchen Weg du gehst



Du wirst in diese Leben immer deine grösste Herausforderung und gleichzeitig dein grösstes Geschenk sein.




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