Aus unserem Buch "Die Hüter des Wissens" - Das Rad des Erwachens


Wahrnehmungsperspektiven & ihre Grundelemente


Der Aufbau der Wahrnehmung


Verschiedene Auschnitte aus dem Buch des Kapitels 6:


"Obwohl es noch mehr Wahrnehmungsspektren gäbe, denn jedes Element im Universum nimmt in irgendeiner Form etwas wahr oder besser noch gesagt, reagiert auf etwas, beschränken wir uns auf die wichtigen Wahrnehmungsformen für den Seelenmenschen. Azurus erzählt uns hier von der Sicht, der Wahrnehmung, die wir uns als Seele und als Mensch aneignen können. Aber was ist Wahrnehmung überhaupt. Beginnen wir mit den Kleinstteilchen in unserer Erklärung und arbeiten uns hoch bis zur menschlichen Wahrnehmung. Alles ist schlussendlich Energie, in verschiedener Dichte und Grösse. Wenn wir im folgenden Kapitel von Felder sprechen sind also immer energetische Felder gemeint; seien diese nun im Menschen oder ausserhalb davon."



"....Betrachten wir also dieses individuelle Seelenfeld, welches eine Zusammensetzung aus Kleinstteilchen ist und von daher das absolute Gegenteil zum subatomaren einzelnen Teilchen widerspiegelt; den Menschen mit Seele. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Dichte der Energie nicht zwingend etwas mit der Stufe des Bewusstseins zu tun haben muss. Bewusstsein ist Bewusstsein und dieses Bewusstsein ist überall. Es ist wertfrei. Das individuelle Bewusstsein hingegen kann hingegen wieder in Stufen betrachtet werden. Mit der Dichte der Energieform, hat es allerdings nicht viel zu tun. Das individuelle Bewusstsein lernt, sich seiner gewahr zu werden mit all seinem Inhalt. Somit hat dies etwas mit einem Prozess zu tun und nicht zwingend mit der Dichte eines Lebewesens.


Bei Lebensformen, vom kleinsten bis zum grössten und dichtesten Teil, kommen jeweils zwei Faktoren zusammen: Die Menge der wirkenden Elementarteilchen sowie dessen Zusammenspiel und Aufbau. Dies wiederum kreiert das Feld der Möglichkeiten von etwas Lebenden und beinhaltet ebenfalls die Möglichkeit, dass ein Wesen so etwas wie ein individuelles Bewusstsein besitzen kann. Durch das Zusammenwirken aller nötiger Elemente kann unter anderem eine Illusion der Trennung hergestellt werden oder eben auch nicht. Die Pflanze nimmt sich selbst zu gleichen Teilen war wie ihr Umfeld. Sie ist in Symbiose, verbunden, sie ist in der Wahrnehmung im innen wie im aussen. Die Felder der Trennung wie beim Menschen fehlen komplett. So ist die Pflanze oft ein Spiegelbild dessen was ausserhalb ist, weil sie nicht im Trennungsbewusstsein ist. Erinnern wir uns auch nochmal an die grafisch dargestellte Ur-Struktur der Seele auf Seite XXX. Die illusionäre Trennung wiederum ermöglich die bewusste Selbst-Wahrnehmung sowie die Wahrnehmung eines Subjektes und eines Objektes. Die Elemente, die zu der Illusion der Trennung führen fehlen dem subatomaren Teilchen gänzlich."





"....Beim Menschen ist also das absolute Gegenteil vorhanden, wenn wir es in den Vergleich mit einem subatomaren Teilchen setzen. Der Mensch respektive der physische Körper des Menschen gehört nicht nur zu den dichtesten Lebensformen des Universums, er gehört auch zu jenen, die in der Zusammensetzung und im Zusammenspiel mit dem emotionalen, mentalen und dem seelischen Feld, zu jenen, die ein sehr breites Wirkungsspektrum haben. "


"....Wenn wir den physischen Körper nun in Verbindung mit seinen anderen Felder bringen; dem emotionalen Feld, dem mentalen Feld sowie dem seelischen Feld, bringen wir Felder verschiedener Qualitäten und energetischer Dichte zusammen. Der Seelenmensch ist daher ein Kunstwerk. Im Seelenmensch wird alles kombiniert und verbunden. Zwischen diesen Teilen des Seelenmenschen findet wieder wie bei einer Pflanze Reaktion und Interaktion statt. Die Anzahl der verschiedenen Elemente im physischen und nicht physischen Körper sowie deren Zusammenspiel zeigt einmal mehr die Möglichkeiten und Potentiale eines Lebewesens auf. Es ist also nicht zwingend Dichter gleich Unbewusster, was gerade in esoterischen Bereichen oft so beim Menschen interpretiert wird, sondern das Zusammenspiel und die Zusammensetzung der einzelnen Elemente und Felder, die darauf schliessen lassen, wie die Wahrnehmung, das Wirkungsspektrum sowie das Bewusstsein innerhalb eines individuellen Lebewesens, ist".


"....Damit der Mensch verstanden werden kann, müssen die anderen Aspekte, die auf den Menschen wirken, in Betrachtung gezogen werden. So ist es so, dass wenn der Mensch sich nur als einen Menschen sieht und sich somit nicht bewusst ist, dass ihn eine ihm unbekannte Kraft umgibt und begleitet, ihm viele wichtige Aspekte abhandenkommen, die für ein Gesamtbild und ein gesamtheitlicheres Verständnis nötig sind. So ist also die Wahrnehmung des Menschen als Mensch ein unfertiges Bild. Es ist kein falsches Bild, nur unfertig.".


"....Um in der Geschichte zurückzugehen, hat also die Seele durch ihre Schöpferkraft gelernt, in dichtere Formen hinabzusteigen und einen physischen Körper zu kreieren. Dies ist das Kunstwerk der göttlichen Schöpferkraft. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, einen physischen Körper zu kreieren und künstliche Lebensformen mit hybriden oder künstlichen Seelenfelder zu erschaffen. Wir sprechen hier ausschliesslich von der natürlichen, durch die Schöpfung entstandene Seele".


"....So kommen wir wieder zurück zu der Geburt des Menschen, wie wir es heute kennen. In diesem Abstiegsprozess von leichteren und höherschwingenden Dimensions-und Existenzebenen, in dichtere und tiefere Existenzebenen, muss die Seele in ihrer dichtesten Form, also als Mensch, erlernen, wie man aus dieser Dichte nun auch wieder bewusst in die höheren Existenzebenen aufsteigt. Hier geht es darum, das Bewusstsein des Menschen, in das übergeordnete Bewusstsein der Seele zu integrieren. Es geht in unserer Erklärung hier also darum, dass der Mensch sich gleichzeitig als Seele wahrnimmt, denn die Seele nimmt sich in jeder ihrer Existenzformen bereits war. Das menschliche Bewusstsein ist Teil des Seelenbewusstseins und dennoch hat der Mensch vergessen, was er in Wirklichkeit ist: die Seele mit einem physischen Körper. Der Transformationsprozess ist also spiegelverkehrt".


"...Die erste Wahrnehmungsstufe repräsentiert also den Menschen, der sich als Mensch sieht und als nichts anderes. Dieser Mensch entscheidet und führt sein Leben auf der Grundlage der Erfahrungen, welche im Unterbewusstsein gespeichert sind. Dieser Mensch lebt sein Leben und trifft Entscheidungen auf den Grundlagen seiner Prägungen, Muster und Glaubenssätzen. Er reagiert auf Impulse seiner Umwelt oder auf die seines eigenen Unterbewusstseins. Diesem Menschen ist es fremd, warum gewisse Dinge in seinem Leben passieren. Der tiefere Sinn ist nicht gegeben. Die Dinge werden nicht hinterfragt. Sie sind halt einfach so. Das Leben eines Menschen in dieser Wahrnehmung fungiert mehr als wahrgenommenes Zufallsprinzip und wird nicht als eine Fügung einer kosmischen Gesetztesmässigkeit erkannt. Schnell befindet man sich in dieser Lage als gefühltes Opfer oder als Täter. Schnell entstehen Automatismen, aus denen wieder eine Reaktion entsteht, denen man ungefragt einfach folgt. Das Leben findet einfach statt, ohne dass jemals irgendetwas in einer gewissen Tiefe betrachtet wird oder eine Reflektion in irgendeiner Form stattfindet. Natürlich ist es möglich, dass man auch in diesem Zustand aus purer Freude und Liebe tut. Natürlich ist man auch in dieser Wahrnehmung nicht völlig abgeschnitten vom Ausdruck der Seele, des Selbstes, was wir in Wirklichkeit sind. Jeder Mensch in diesem Warnehmungsstatus erlebt aber auch Dinge, die nicht aus purer Freude und selbstloser, altruistischer Liebe entstehen. Statt dort in eine Selbst Reflektion zu gehen und sich selbst zu Betrachten und zu Beobachten woher und warum gewisse Dinge präsent sind, wird eher kompensiert, darübergestülpt oder abgelenkt. Man dreht sich im Kreis. Die Evolution des eigenen Selbstes ist erst einmal beschränkt, weil das Bewusstsein des Menschen sich in einem drehenden Kreis bewegt, statt sich auszudehnen oder sich in Formationen zu bewegen. Das alles passiert, wenn der Schalter eben auf der Bewusstseinsebene auf null gestellt wurde. Auch diese Erfahrung ist nicht als etwas zu bewerten, sondern sie einfach zu sehen, wie sie ist".


"...Gehen wir nun im Rad des Erwachens eine Stufe weiter und betrachten, wie die Evolution weiterdrehen kann und wie sich die Wahrnehmung der Menschenseele weiterentwickelt.


Als Menschen lernen wir also in die Achtsamkeit zu gehen und nicht automatisiert zu leben und zu handeln. Wir erkennen jetzt unsere Prägungen, Muster und Blockaden und fangen an, nicht nach diesen zu handeln, sondern sie zu transformieren und transzendieren. Dadurch das wir unserer Seelenkraft, unserer Weisheit, die uns innewohnt, bewusster werden und unsere Seele mehr zu Vorschein treten kann, weil wir das Feld von Hindernissen und Blindheit räumen, indem wir der Seelenkraft Raum, Achtsamkeit und Zeit schenken, sich auszudrücken, kommen wir in die selbstermächtigende Schönheit und Kraft und in das Erleben des Selbstausdruckes. Wir erleben, wie es ist, wenn wir dieser weisen Kraft in uns anfangen zu vertrauen und ihr als Mensch zu folgen. Immer mehr erkennen wir dadurch, dass wir keine Kontrolle benötigen, sondern unser Leben mehr und mehr in den Fluss kommt und nicht unkontrolliert verläuft und das obwohl wir unseren Denkapparat nicht mehr für alle Prozesse wie zuvor verwenden. Wir erkennen das unsere Seele, unser Selbst uns sehr präzise lenken und führen kann und wir im Leben dadurch genau das erleben, was erlebt werden soll. Durch dieses Erleben, dass im Fluss des Selbstes stattfindet, findet weiteres Wachstum statt, tiefere Erkenntnisse folgen, wie die Mechanismen des Lebens funktionieren. Wir fangen an die universellen, hermetischen Gesetze auf eine Art und Weise zu erfahren und zu verstehen, die uns ein kosmisches und multidimensionales Verständnis dieser Gesetze und unserer persönlichen Seelennatur, schenken. Wir fangen an zu erleben, dass alles Energie ist, selbst unser physischer Körper und wir sowohl als Mensch wie auch als Seele Teil von etwas grösserem sind".


"....In dieser Stufe der Wahrnehmung erkennen wir auch, das wir mehr als nur 5 menschliche Sinne haben und wir uns mit unsere höheren Sinnen vertraut machen können. So können unsere Hellsinne nun zum Tragen kommen und im Menschen Dasein ebenfalls genutzt werden. Das Anwenden der Hellsinnen hat in erster Linie und in den ersten Versuchen mit purem Vertrauen in seine Wahrnehmung zu tun. So wie wir bereits in unserer Erklärung der Triangel erwähnten, kann auch die Seele sehen, denken, fühlen und verstehen. Wir bezeichnen diese erweiterte Wahrnehmung unserer Seele im Menschsein, als unsere Hellsinne: Hellfühlen, Hellsehen, Hellhören, Hellschmecken, Hellwissen usw. Die Seele fühlt also auch, auf ihre ganz eigene Art und Weise. Es ist kein Fühlen so wie wir es als Menschen erleben. Im Hellfühlen wird das Fühlen der Seele mit dem Fühlen des Menschen in Verschmelzung gebracht. Unser Fühlen als Mensch, wird mit dem Fühlen oder besser gesagt der Emotion respektive dem energetischen Muster einer Emotion in Verbindung gebracht, sodass wir als Mensch eine Erfahrung des Hellfühlens machen können. Unser menschliches Fühlen wird also bereichert durch das „höhere Fühlen“ der Seele, welches multidimensionaler Natur und zeitlos ist und was uns wiederum ermöglich, etwas wahrzunehmen durch einen unserer Hellsinne, was uns mit unseren normalen 5 Sinnen ansonsten verwehrt bleiben würde.


So wie wir also lernen dem zu trauen, was wir mit physischen Augen sehen können, können wir lernen unser inneres Auge zu verwenden. Unser Energiezentrum im Kopf, auch bekannt, als Ajna-Chakra ist mit diesem Hellsinn verbunden und gleichzeitig die Verbindungsstelle des seelischen Sehens und des menschlichen Sehens. Die Zirbeldrüse spielt dabei eine zentrale Rolle in der Funktion der höheren Sinne allgemein. Das Hellsehen ist das Sehen in der Verbindung Mensch-Seele. Die Seele selbst würde ihr sehen als reines Lichtwesen, als Seele nicht als „Hell“-Sehen bezeichnen. Die Seele würde es gar nicht bezeichnen und es als eine Wahrnehmung von etwas, ausdrücken. In der Seele sind die energetische Komponenten angelegt, die wir als Hellsinne bezeichnen würden und somit könnte man sagen, dass die Seele selbst, auch wenn sie nicht in einen Körper inkarniert, wahrnehmen kann. Das pure Sehen ist das Sehen der Seele und eine noch erweiterte und abgelöstere Form vom Hellsehen. Die Hellsicht ist also der Ausdruck denn wir verwenden, wenn eine Seele in einen physischen Körper inkarniert und der Mensch, der sich dieser höheren Sicht gewahr ist, wahrnimmt. Das Wort Hell macht hier den Unterschied, denn es erhellt die Sicht des Menschen zu und in etwas weiteres und grösseres.".





"....Die nächste und letzte Wahrnehmungsstufe, die wir abschliessend integrieren möchten, ist die Wahrnehmung in der absoluten Verschmelzung des Menschen mit der Seele. In dieser Wahrnehmung kann der physische Körper zwar noch vorhanden sein, muss es allerdings nicht. Diese Wahrnehmung wird besonders in der Zukunft des Menschendasein interessant, weil es gleichzeitig die Schnittstelle ist, die wir bereits ansprachen, wo der Mensch und die Seele sich erkennen, in eine Verschmelzung gehen, sodass Transformation und Transzendenz möglich werden. Es ist die Schnittstelle, die wir ebenso ansprachen, wo der Mensch lernt in dem Bewusstsein der Seele zu sein, mit Fleisch und Blut und den physischen Körper dahingehend zu transformieren, das ein hochschwingen in höhere Dimensionen und im gleichen Körper erlebt werden kann, sodass die Transformation nicht mehr als sterben sondern als Transformation in etwas anderes erlebt werden kann. Diese Wahrnehmung und Erfahrung, wird bis anhin nur anhand von Samadi Zuständen, von tiefen Trancezuständen oder auch teilweise bei Nahtoderfahrungen und dem tiefen Eintauchen und Verschmelzen in göttliches Bewusstsein, erfahren.


Der Mensch bewegt sich in seiner Evolution mehr und mehr in die Richtung der Verschmelzung. Das Kali Yuga bedeutet also noch viel mehr als der Abstieg in ein dunkles Zeitalters. Dahinter befinden sich tiefgreifende universelle Prozesse, die in ihrer Gesamtheit einen sich abschliessenden Kreis ergeben. Das dunkle darin repräsentiert also nicht nur Zerrissenheit, Streit, Krieg und des Streites, das dunkle bedeutet auch gleichzeitig das grosse Vergessen. Das Vergessen des inkarnierten Wesens, dass sich seiner Selbst nicht mehr gewahr ist. Nachdem wir uns nun also mit dem Erwachen in dieser Vergessenheit beschäftigt haben, kommen wir letztendlich zum Abschluss dieses Zeithalters des Kali Yuga in das goldene Zeitalter wobei das Gold auch für das Erwachen der Menschheit steht. Es steht für das Erkennen des wahren Selbstes und für die Göttlichkeit in und um uns. Das goldene Zeitalter ist der Beginn einer Epoche, in der das Licht zurückkehrt, das Licht das das Bewusstsein zum erwachen animiert. Dieses Licht scheint nicht bei allen gleich hell zur gleichen Zeit. So ist es so, dass jetzt bereits viele im Übergang sind, obwohl das Kali Yuga noch nicht ganz abgeschlossen ist".


"....Dieser Evolutionsprozess führt zum Erwachen der Menschheit und in die dritte und letztere beschriebene Wahrnehmungsstufe, in der das Menschsein und das Seelendasein ineinander verschmelzen und die göttliche Schöpferkraft innerhalb der individuellen Seele zu 100% zum Ausdruck kommen kann. Das ist Weg des Seelenmenschen und einer Evolution, in der sich ein abschliessender Entwicklungskreis ergibt. Die dritte Stufe der Erkenntnis und der Wahrnehmung ist also die Zukunft der Menschenseele, auf die wir uns nun hinbewegen und hineinwachsen dürfen. Auf diesem Weg gibt es viele Schritte der Erkenntnis und des Erlebens wobei dieses Buch als Brücke dahin dienen soll. Ich, Azurus, Hüter des Wissens, stehe der Erde mit meinem Wissen zu Verfügung. Die weisse Schwesternschaft und die Schöpferrassen begleiten mich dabei und unterstützen mich in der Sinnhaftigkeit meines Daseins." Autoren: Anja Steiner & Monika Leopold


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